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Von unserer Zusammenarbeit mit Hochschulen profitieren Studenten, Hochschulen und Siemens gleichermassen. Der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird mit Aktivitäten bewusst gefördert.
Seit 2007 wird an Schweizer Fachhochschulen der regionale Siemens Excellence Award verliehen. Dabei werden junge Menschen zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen motiviert.
Neben der wissenschaftlichen Leistung zählen vor allem der Innovationsgrad und die gesellschaftliche Relevanz sowie die praktische Umsetzbarkeit der Arbeit.
Die Gewinner der regionalen Awards werden automatisch für den nationalen Siemens Excellence Award nominiert, der mit 10 000 Franken dotiert ist.
Studierende erhalten bereits während des Studiums die Möglichkeit, ihr Know-how bei Siemens in der Praxis einzubringen. Dabei werden technische Neuheiten ausgetauscht oder bahnbrechende Wege zur Lösung von Problemstellungen entwickelt. Mit University Liaison pflegen wir die partnerschaftlichen Beziehungen zu Hochschulen, was allen Beteiligten den gewünschten Nutzen zur Weiterentwicklung der Lehre, der Technologie, deren Anwendung und damit auch des Geschäftes bringen soll.
Auf Stufe Hochschule engagiert sich Siemens Schweiz zusammen mit der ETH Zürich im Bereich «Nachhaltiges Bauen». Kernpunkte der Vereinbarung sind die Finanzierung der neuen Professur «Sustainable Building Technologies» und die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte. Das Engagement von Siemens hat einen Umfang von 5 Mio. Franken.
Für ETH-Präsident Prof. Ralph Eichler soll der neue Lehrstuhl ein Kristallisationspunkt für die Schweizer Industrie im Gebäudemarkt werden. «Wir wollen zukünftige Trends und Entwicklungen gemeinsam erkennen und gestalten und damit einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für den Standort Schweiz generieren. Zudem ist es ein zentrales Anliegen der Schweizer Industrie, die Verfügbarkeit von optimal ausgebildeten Ingenieuren und Technikern sicherzustellen.»
Durch diese Förderung kann die ETH Zürich ihr Schwerpunktsgebiet «Nachhaltigkeit und Energie» zusätzlich ausbauen. Der Schwerpunkt, der in Zukunft eine noch grössere Bedeutung hat, wird so durch zusätzliche Lehr- und Forschungskapazitäten sowie neue Forschungserkenntnisse gestärkt.
Siemens unterstützt die Entwicklung von universitären Forschungsergebnissen zu marktreifen Produkten und deren Vermarktung. Häufig wird dabei zusammen mit der betreffenden Universität ein gemeinsames, so genanntes KTI-Projekt ins Leben gerufen. Die Förderagentur für Innovation KTI finanziert dabei den universitären Aufwand. Die Industrie ihrerseits verpflichtet sich, mindestens den gleichen Anteil in Eigenleistung zum Zweck des Technologietransfers zu investieren.
Als wissensbasiertes und führendes Unternehmen im Bereich entscheidender Schlüsseltechnologien sind kooperative Verbindungen zu Hochschulen für Siemens von zentraler Bedeutung. Nebst der intensiven Zusammenarbeit mit der ETH unterstützt Siemens auch spezifische Projekte: So engagiert sich das weltweite Förderprogramm Siemens Cooperates with Education auch in der Schweiz. In dieser partnerschaftlichen Beziehung werden jedes Jahr unter anderem Diplomarbeiten fachlich betreut und nötiges technisches Material wird zur Verfügung gestellt.
29. Februar bis 29. April 2008
Siemens unterstützte die Medizinische Fakultät der Universität Zürich im Jubiläumsjahr 2008 als Goldpartner. 1833 wurde die Universität Zürich gegründet – mit der Medizinischen Fakultät als Gründungsfakultät. Seither ist die Universität Zürich kontinuierlich gewachsen und geniesst weltweites Ansehen.
Das Motto der 175-Jahr-Feierlichkeiten der Universität Zürich lautete «Wissen teilen». Denn Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.
Ganz in diesem Sinn setzt sich Siemens seit jeher für qualifizierte Nachwuchskräfte von morgen ein.

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